E-Book-Reader verschenken: Tausend Bücher für unterwegs Nach Ansicht vieler Technikexperten liegt die Zukunft des Buches im Digitalen: E-Book-Reader
E-Book-Reader kaufen
E-Book-Reader als Geschenkidee?
Foto © Photosani
sollen die Menschen wieder zu lesen bringen und den Buchverlagen neue Einnahmequellen erschließen. Federführend bei der Entwicklung der E-Book-Reader sind das US-Online-Versandhaus Amazon und eine Technik namens E-Ink. Marktchancen und Zukunft der Geräte sind allerdings ungewiss.

Die wenigen "echten" E-Book-Reader auf dem Markt bestehen meist aus einem fünf bis zehn Zoll großen Display, das mit Grautönen arbeitet. Sie setzen die E-Ink-Technik ein, die das Schriftbild durch kleine Kügelchen im Display ausrichtet. Die Kugeln können in dieser Position verharren ohne Energie zu verbrauchen. Weil zusätzlich keine Hintergrundbeleuchtung benötigt wird, verbrauchen E-Book-Reader mit E-Ink-Technik kaum Energie. Die Akkus können deswegen bis zu einigen Wochen ohne Aufladen halten. Zusätzlich wird der optische Effekt von gedrucktem Papier erreicht, das sich selbst bei starker Sonneneinstrahlung noch gut lesen lässt.

E-Book-Reader kaufen beim Vorreiter Amazon ?
Ein Nachteil ist jedoch, dass sich die Seiten mit dem E-Ink-Verfahren sehr langsam, mit etwa einer Sekunde Verzögerung, aufbauen. Das erschwert den Einsatz von Animationen wie Werbung, auf die einige Zeitschriftenverlage setzen, und Apps.
Die E-Ink-Technik wird derzeit noch in geringer Stückzahl hergestellt und deswegen verhältnismäßig teuer. Amazons Highend-Produkte, "Kindle" und "Kindle DX", werden auch gut zwei Jahre nach dem Marktstart nicht direkt in Deutschland verkauft. Amazon gibt gescheiterte Verhandlungen mit deutschen Mobilfunkprovidern als Grund dafür an. Das Kindle überträgt Dateien wie E-Books und Zeitschriften via UMTS. Man kann die Kindle-Modelle allerdings über Amazon USA bestellen und nach Deutschland liefern lassen.
Amazon ist neben Apple außerdem federführend beim Vertrieb von E-Books. Beide Händler haben sich Anfang 2010 allerdings aufgrund niedrigerer Verkaufspreise Ärger mit Buchhändlern eingehandelt.

E-Books praktisch überall lesbar
Dass Apple im iTunes Store E-Books verkauft ohne selbst über einen ausgewiesenen E-Book-Reader zu verfügen, zeigt die Grenzen der Reader auf: denn E-Books lassen sich auch auf anderen Geräten vortrefflich lesen, zum Beispiel auf Apples iPad, auf mobilen Spielekonsolen wie der Playstation Portable (PSP) oder dem Nintendo DS, auf theoretisch jedem Smartphone mit größeren Display (iPhone, Nokia N900), auf Multimedia-Playern mit Display (iPod touch, MP4-Player) und weiteren iPad-ähnlichen Touchscreen-Computern.
Für E-Books selbst gibt es viele Formate, darunter PDF von Adobe, für das einige Buchverlage einen Kopierschutz oder ein digitales Wasserzeichen verwenden. Ein offener Standard für E-Book-Formate ist Epub, der digitales Rechtemanagement (DRM) unterstützt und es dem E-Book erlaubt, sich an die Größe des Ausgabegeräts anzupassen.

In Deutschland beherrscht vor allem Sony den Markt für E-Book-Reader mit mehreren Modellen in der Preisklasse zwischen etwa 200 und 400 Euro. Weitere Modelle gibt es unter anderem von txtr, PocketBook, Hanvon, iRiver und Ectaco in ähnlichen Preisklassen.
So ein E-Book-Reader ist auch ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk! Natürlich finden Sie bei uns noch viel mehr tolle Geschenke zu Weihnachten.

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