Übersetzungscomputer kaufen : Schnell vor Ort dolmetschen - Eine praktische Geschenkidee Übersetzungscomputer gibt es in verschiedenen Größen und Varianten. Es beginnt praktisch ab zehn Euro für einen besseren Taschenrechner
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Soll ich einen Übersetzungscomputer kaufen und verschenken?
Foto © Waldemar Schelinski
mit einem Mini-Wortschatz für den Urlaub und endet bei Netbook-artigen Rechnern um 300 Euro für Rechner mit komplettem Wortschatz aus mehreren Wörterbüchern. Generell sollte vor einem Kauf die Frage stehen, ob ein Mini-Notebook mit entsprechender Software nicht das gleiche leisten kann.
Mini-Übersetzer enthalten meist einzelne Sätze und die wichtigsten Vokabeln der Sprache eines Urlaubslandes wie Italienisch, Spanisch oder Französisch. Diese Geräte reichen höchstens dazu aus, gängige Wörter wie "Guten Tag" oder "Toilette" nachzuschlagen. Dafür passen sie in die Jackentasche und kosten selten mehr als 20 Euro. Investiert man mehr Geld, steigen die Möglichkeiten, und so lässt sich beispielsweise auch von Spanisch auf Englisch übersetzen.

Von Oxford bis zum Phrasenwortschatz
Die Hersteller teurer Geräte rühmen sich damit, über den aktuellen Komplettwortschatz einer Sprache zu verfügen, inklusive Duden, Oxford und Thesaurus in mehreren Sprachen, meist für Englisch und Französisch.
Vor allem Casio ist als Hersteller letzterer Geräte aktiv. Sharp positioniert sich in der Mitte mit Geräten, die am ehesten mit Pocket-PCs zu vergleichen sind und 120.000 Wörter in den mitgelieferten Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch bieten. Das eignet sich sowohl für den Urlaub als auch als Nachschlagewerk für zuhause und kostet rund 80 Euro. Einige Geräte bieten zusätzlich Hörbeispiele an oder lassen sich mit weiteren Sprachen aufrüsten.

Wenn es noch mehr kosten darf, bekommt man für etwa 300 Euro einen kompletten Sprachcomputer
von Casio mit wissenschaftlichem Wortschatz, Phrasenwortschatz, Duden und Brockhaus-Lexikon. Der Preis bestimmt die Zahl der Wörterbücher. Ist man mit weniger zufrieden, erhält man für rund 80 Euro bereits gute Geräte mit aktuellen Standardwörterbüchern Deutsch und Englisch.

Sprachcomputer gegen Netbooks
Welchen Sprachcomputer kaufen?

Einige der teureren Modelle verfügen über ein 10-Zoll-Display, was die Frage aufwirft, ob man mit einem vergleichbar großen Netbook und entsprechender Software nicht besser bedient wäre, vor allem, wenn man bereits über eins verfügt. Netbooks sind in der Regel leicht abgespeckte, aber ansonsten voll funktionstüchtige Computer, auf denen ein Betriebssystem wie Windows 7 installiert ist. Sie kosten mit rund 300 Euro ebenso viel wie die besten Sprachcomputer. Für sie gibt es Software wie Franklinks sprechendes Großwörterbuch für etwa 50 Euro.
Preislich macht sich die Investition eines Netbooks und das Aufrüsten mit entsprechender Software langfristig sicher am besten bezahlt. Allerdings kostet das Einschalten und Aufrufen der Software Zeit. Wer ein schnelles Gerät möchte, um direkt vor Ort Wörter und Redewendungen zu übersetzen, für den ist ein Sprachcomputer in der Preisklasse um 80 Euro sicherlich die wirtschaftlichste Variante.

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