Navigationsgeräte kaufen: Preiswert immer nach Hause finden - Geschenkideen für Autofahrer
Satelliten-Navigationsgeräte sind in den letzten Jahren enorm im Preis gefallen. Ein harter Konkurrenzkampf der Hersteller wird dafür sorgen,
dass dieser Trend eher noch anhalten wird. Doppelt gut für den Käufer: Die Geräte werden dabei immer vielseitiger und leistungsfähiger.
44 Länderkarten beispielsweise hat das Mio Moov M405 mit Touchscreen, Signal-Beschleuniger und Foto-Navigation und kostet dabei nur noch ein wenig über 100 Euro. Preise zwischen 100 und 200 Euro sind für Navi-Geräte inzwischen üblich, und die Technik entwickelt sich rasant weiter. Moderne Geräte haben einen Fahrspurassistenten (Spurführung) für die zielsichere Navigation durch unübersichtliche Verkehrsknotenpunkte. Sie verfügen über schnelle GPS-Positionsbestimmung, Vor-Ort-Suche und Radarfallen-Anzeige. Sie zeigen an, wo sich die nächste Tankstelle oder Raststätte befindet, sie können Routen neu berechnen, stellen mehrere Stimmen zur Verfügung und warnen vor dem Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Immer mehr Geräte setzen Informationen aus dem Traffic Message Channel (TMC) um und können damit die Route der aktuellen Verkehrslage anpassen und Staus umfahren. Weiterentwickelt hat sich bei den meisten Navis auch die Sprachsynthese der Navi-Sprecher, die Text in einer immer natürlicheren Sprachmelodie wiedergeben (Text-to-Speech). Die meisten Navis zeigen die Fahrspur und geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen auf dem Display an.
Beachten Sie beim Navigationsgeräte kaufen: Navis müssen Update-fähig sein
Die Geräte unterscheiden sich noch in der Benutzerführung und der Aktualität des Kartenmaterials. Gängig sind heute Touchscreens zwischen 3,5 und 5,0 Zoll. Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Gerät Update-fähig ist, sich also durch das Anschließen an einen internetfähigen Rechner um neues Kartenmaterial erweitern lassen. Ferner sollte einfach abgewogen werden, ob einem das Design der Karten und die mitgelieferten Stimmen gefallen. Letztere lassen sich bei manchen Geräten auch erweitern, etwa um die Stimme von Homer Simpson, James Bond oder Joda aus Star Wars ("rechts abbiegen du musst!"). Gängige Hersteller sind TomTom, Navigon, Medion, Garmin, Falk und Becker.
Highend-Modelle analysieren das Fahrverhalten und berechnen die schnellste Route aufgrund dieser Daten. Sie zeigen Parkplätze inklusive Preis an oder lassen sich via Bluetooth mit dem Handy verbinden und als Freisprecheinrichtung benutzen. Selbst solche Geräte kosten mittlerweile kaum noch 200 Euro.
Preiskrieg der Hersteller, Multifunktionsgeräte kommen - Günstige Geschenke für Autofahrer
Die Anbieter vor allem der Navigations-Software liefern sich derzeit einen Preiskrieg, der seinen bisherigen Höhepunkt damit erreicht hat, dass Anbieter wie Nokia und Navigon einige Navi-Programme für Handys kostenlos anbieten. Aus dieser Nische und der immer weiteren Verbreitung von Smartphones wie dem iPhone, die ein Navi als App herunterladen können, erwächst für die Navi-Hersteller Konkurrenz. Zusätzlich drängt die Suchmaschine Google mit kostenloser Software auf den Markt.
Für die Zukunft ist deswegen abzusehen, dass sich der Markt konsolidieren wird, einige Hersteller also aufgeben oder aufgekauft werden. Ferner werden die Anbieter sich mit neuen Eigenschaften der Software überbieten und auf immer leistungsfähigere Hardware setzen müssen. Erste Multifunktionsgeräte mit MP3-Player oder gar Video-Funktion sind bereits auf dem Markt. Die Preise dürften dabei noch weit unter 100 Euro fallen.