Teil 2:
Diese sog. Phishing-Angriffe sind "eine wahre Pest" so Sprecher der großen deutschen Banken. Einerseits werden viele Kunden ihrer hart gesparten Beträge beraubt und andererseits haben dadurch noch weitaus mehr das Vertrauen zu ihrer Bank und dem Online-Banking verloren. Und das, wobei das Online-Banking bisher als hinreichend gesichert galt und vor Angriffen geschützt sein sollte.
Bislang geben die Banken die Meldung aus, dass man, genau wie bei der herkömmlichen Kontoführung, stets vorsichtig und nicht zu sorglos mit seinem Geld und den geheimen Passwörtern umgehen sollte. Außerdem seien die Server der Banken vor Angriffen geschützt und die Betrugsversuche belaufen sich in erster Linie auf die bereits genannten Phishing-Mails.
Was also tun?
Immer genügend Zeit für die Kontoführung aufwenden, um Fehler zu vermeiden.
Am besten keine dubiosen E-Mails öffnen.
Wenn doch eine solche Mail geöffnet wurde, kann man sich von der Richtigkeit der Seite überzeugen, indem man mit dem Maus-Cursor nach Link-Ebenen sucht, die gar nicht vorhanden sind. So lässt sich in den meisten Fällen feststellen, dass es sich um eine kopierte oder bearbeitete Seite handelt.
Eine Bank schreibt ihre Kunden bei wichtigen Passwortänderungen oder Problemen mit dem Konto normalerweise nicht per E-Mail an, sondern regelt so etwas persönlich in der jeweiligen Filiale nach vorherigem Anschreiben oder Telefonat.
Im Zweifelsfall immer die Bank kontaktieren
Lesen Sie doch auch mal :
Nur kurz eine E-Mail geschrieben...
...und schon ist es passiert. Die E-Mail wurde nämlich nicht am heimischen PC verfasst und verschickt, sondern vom Arbeitsplatz aus.