Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt
(djd/nl). Wolfenbüttel und Weihnachten - das gehört einfach zusammen: In der
Welfenstadt schrieb Hofkapellmeister Michael Praetorius eines unserer
schönsten Weihnachtslieder - "Es ist ein Ros' entsprungen" -, und die
Wolfenbüttelerin Marianne von Riedesel soll im 18. Jahrhundert sogar den
Weihnachtsbaum nach Amerika gebracht haben.
Einen ganz besonderen Zauber besitzt der Wolfenbütteler Weihnachtsmarkt
(www.wolfenbuettel-tourismus.de). Kein Wunder, schließlich ist der
malerische Stadtmarkt im Herzen der Altstadt mit ihren über 600
Fachwerkhäusern wie geschaffen für das kleine Wunderland, das dort vom 24.
November bis 22. Dezember wieder seine Tore öffnet. Überglänzt von tausenden
von Lichtern, die aus den Fenstern des historischen Rathauses leuchten,
wirkt die gemütliche Budenstadt wie eine Märchenwelt, und märchenhaft sind
auch die Wege, die zum Schauen, Genießen und Kaufen einladen. Jede Gasse
trägt einen weihnachtlichen Namen, und beim Bummel vom Sternentor zur
Nussknackerstraße kann es durchaus passieren, dass man "Wölfchen und
Büttelchen", den Maskottchen des Weihnachtsmarktes, begegnet. Das bringt
Kinderaugen zum Strahlen, denn die beiden sind unterwegs, um Süßigkeiten zu
verteilen oder bei der täglichen Kalenderaktion tolle Preise zu verlosen.
Und bei einem duftenden Apfelpunsch und selbst gebackenen Keksen spürt man
es: "Hier in Wolfenbüttel ist Weihnachten zu Hause."