So finden auch Sie die richtigen Weihnachtsgeschenke
Der Duft von frisch gebackenen Keksen vermischt sich mit dem würzigen Aroma von Bienenwachs und Nadelgehölz. Das Licht der Kerzen flackert besinnlich: Heilig Abend. Glänzende Augen unter dem Weihnachtsbaum, Kinder- und Erwachsenenherzen, die beim Öffnen der Geschenke höher schlagen. Weihnachten ist ein wunderschönes Fest. Das Highlight des Abends bildet das gegenseitige Beschenken, doch was, wenn der Schenkende bei der Wahl seines Präsents völlig daneben gegriffen hat? Wohlerzogene Beschenkte lächeln selig und bedanken sich trotzdem herzlich, die anderen können ihre Enttäuschung kaum verbergen oder zeigen es gar offen, was sie von der Gabe des Schenkers halten. Da die Menschen sich heutzutage das Meiste selbst leisten können, wird es immer schwerer, das „Richtige“ zu finden.
Angeblich unbeliebte Geschenke
Umfragen zufolge gibt es gewisse Geschenke, die Mann oder Frau absolut nicht gerne auspacken. Frauen verabscheuen angeblich vor allem Haushaltsgeräte wie z. B. Schnellkochtöpfe, aber auch Kleidung und Dekorationsartikel und Parfum. Da fragt Mann sich doch wirklich, was er denn nun schenken soll. Männer hingegen würden Socken, Krawatten und Hemden ablehnen. Wo Frau ihrem Liebsten doch so gerne dessen Garderobe aufmotzt! Angesichts dieser Meldungen kann einem kurz vor Weihnachten die Verzweiflung aufsteigen: Was soll man schenken?
Zum einen sei gesagt, dass kein Mensch dem anderen gleicht: Während bei einer modernen Frau der Schnellkochtopf der absolute Missgriff wäre, ist die gemütliche Oma mit dieser praktischen Kochhilfe vielleicht absolut selig und dankbar für dieses Geschenk. Männer, die sich selber gerne schick einkleiden, wird die von den Verwandten aufgedrängte Unterwäsche natürlich kaum zusagen, doch es existieren ja auch unbeholfenere Exemplare der männlichen Spezies, die absolut froh sind, wenn sie modische Pullis und Boxer-Shorts erhalten.
Allgemeingültige Aussagen über In- und Out-Geschenke lassen sich also überhaupt nicht treffe. Es kommt auf den jeweiligen Menschen und dessen Vorlieben und Abneigungen an, ob ein Geschenk Freude auslöst – oder eben nicht.
Worauf es beim Schenken ankommt
Um mit seinem Geschenk nicht ins absolute Fettnäpfchen zu treten oder schlicht falsch zu liegen, sollte man sich schon übers Jahr Gedanken über die Passionen, Faibles und Hobbys seiner Lieben machen. Für eine Ideensammlung, in der man Bemerkungen der anderen über ein bestimmtes Buch, einen Lieblingsautor oder andere Wünsche notiert hat, ist man in der leider kurz vor Heilig Abend oft eintretenden Weihnachtshektik dann meist überaus dankbar. Denn gerade Geschenke, bei denen der Beschenkte den persönlichen Gedanken dahinter entdeckt, schlagen ein.
Fällt einem kein persönliches Geschenk für jemand Nahestehenden ein, so kann auch ein Gutschein von der Tankstelle, an der derjenige öfter seinen Wagen auftankt oder ein Auflade-Bon für dessen Wertkartenhandy durchaus einen erfreulichen Effekt haben. Wichtig bei solch „unpersönlicheren“ Geschenken ist jedoch die liebevolle Verpackung. In hübsches Geschenkpapier gewickelt, mit einem bunten Bonbon verziert und einem eigens gezimmerten Billet mit handschriftlichen Wünschen zeigt auch jedes noch so einfache Geschenk, dass man dem Beschenkten gern eine Freude machen möchte.
Das teuerste Präsent aber ist nichts wert, wenn der Beschenkte keine Wärme hinter der Geschenksidee spürt, doch das einfachste Geschenk – richtig verpackt – kann die größte Freude bereiten.