Tipps zum Thema Weihnachtsgeschenke
Wenn die ersten Weihnachtsmärkte in der Dämmerung zu schimmern beginnen und der Duft von Tannennadeln und gebrannten Mandeln, Kerzen und Glühwein durch die Straßen zieht, werde ich weihnachtsselig. Ich schaue gern in die beleuchteten Fenster und Kindern über die Schulter, die ganz hingebungsvoll aus glänzender Folie Rauschgoldengel und Sterne für den Weihnachtsbaum basteln, oder eifrig überlegen, wie sie Ihren Eltern und Großeltern, Tanten und anderen Verwandten eine Freude machen können zum Christfest.
Wie jedes Jahr bekomme ich Post aus der ganzen Welt, nach Himmelspforten oder Engelskirchen. Kinder, aber auch Erwachsene schreiben mir, was sie sich so sehr wünschen zum Fest der Liebe, der Freude und des Friedens.
Viele Kinder wünschen sich Spielzeug: Legosteine, damit sie Burgen und Städte, Paläste und Raumschiffe bauen können, und Plüschtiere, Playmobilfiguren oder Puppen, um Gebäude und Fluggeräte dann zu bevölkern – sie lieben es einfach, eigene Welten zu erschaffen.
Seit Harry Potter wünschen sich viele auch Zauberstäbe und Bücher über magische Kniffe, um ihre Welt ein bisschen zu verzaubern mit Kartentricks und physikalischen Phänomenen. Bei den größeren stehen dann schon Computer und Computerspiele auf dem Wunschzettel, aber auch Spiele, die sie mit den Freunden spielen können, Musik-CDs, Bücher oder sogar Instrumente. Ich finde es schön zu sehen, wie die Kinder, jedes auf seine Weise, sich wünschen, woran sie ihre Fähigkeiten erproben können.
Und dann gibt es die lange Liste der Wünsche, an denen man merkt, wie sich schon die Kleinen um ihre Mitmenschen und die ganze Welt kümmern: wenn sie sich Frieden wünschen, zwischen Mama und Papa, Frieden mit der Schulfreundin, Frieden zwischen verschiedenen Ländern.
Wenn Ihr Menschen Euch in der Adventszeit über Schneeregen beklagt, bin eigentlich ich daran schuld: ich habe einfach nah am Wasser gebaut, und wenn ich solche Herzenswünsche lese, dann laufen mir doch immer wieder ein paar Tränen übers Gesicht. Da muss ich mich gleich wieder schnäuzen...
Was mich freut, sind auch all die Versuche der Erwachsenen, einander oder ihren Kindern eine besondere Freude zu bereiten. Der eine beschließt, für seine Freundin ein ganz besonderes Weihnachtsmenü zu kochen, mit schön gedecktem Festtagstisch, Champagner und Kerzenlicht. Die andere scheut keine Mühe, um ihrem Liebsten einen schönen Kaschmirschal zu besorgen.
Uhren, Schmuck, Parfums, ein gemeinsames Urlaubswochenende, Theater- oder Kinobesuch: Es erstaunt mich immer wieder, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, einander zu beschenken. Manche Paare spenden Geld für arme Menschen. Andere feiern das Lichterfest fröhlich und ausgelassen mit Freunden, und jeder bringt eine besondere Leckerei zum gemeinsamen Büffet mit.
Familien verbringen ein paar Tage Zeit miteinander, und endlich sind beide Eltern für die Kinder da, ohne dass die Arbeit ruft. Vielleicht schauen sie gemeinsam fern, oder spielen ‚Mensch ärgere Dich nicht’, ‚Malefiz’ oder ‚Memory’. Vielleicht bauen sie gemeinsam einen Schneemann – und ja, Schneefrauen und Schneetiere habe ich auch schon gesehen.
Oh, meine Rentiere bimmeln heftig mit den Glöckchen – die Weihnachtsuhr steht auf kurz vor Advent. Und Knecht Ruprecht wedelt auch schon wieder ganz ruppig mit seinem Reiserbesen – sicher hat er die Weihnachtspost gelesen und festgestellt, dass er dieses Jahr fast nichts zu tun hat.
Also, meine lieben Menschen, dann mache ich mich mal an die Arbeit, Eure schönen Wünsche zu erfüllen. Und Ihr – lasst Euch nicht stressen und genießt die Vorfreude wie die Kinder.
Wer kennt es nicht, das Rentier mit der roten Nase? Eilfertig zieht es den Schlitten des Weihnachtsmannes und hilft diesem, den Kindern die Geschenke zu bringen. Lesen Sie hier weiter